Nachschlagen, rechnen, selbst entscheiden
ab 25 € je Stunde
Umzugskraft, Fahrzeug stellen Sie selbst, buchbar ab zwei stunden
Umzugsratgeber mit Zahlen statt Allgemeinplätzen
Was ein Umzug kostet, welche Fristen wirklich laufen und welchen Teil Sie ohne Werkzeug selbst erledigen können: Diese Sammlung beantwortet das mit denselben Sätzen, mit denen wir auch abrechnen. Wer nur Hilfe beim Tragen braucht, ist mit 25 € je Stunde dabei. Wer alles selbst macht, findet hier trotzdem die Reihenfolge, in der es funktioniert.
- 01
- Jede Kostenangabe stammt aus unserer eigenen Preisliste
- 02
- Fristen mit Startpunkt, nicht nur mit Dauer
- 03
- Vorbereitung, die Zeit spart, getrennt von Vorbereitung, die nur beruhigt
- 04
- Rückfragen beantwortet, Mo bis Fr 09:00 bis 18:00 Uhr
Drei Fragen stehen hinter fast allen anderen
Wer zum ersten Mal einen ganzen Haushalt bewegt, hat meistens dieselben drei Sorgen, nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Was kostet das am Ende wirklich? Welche Termine darf ich auf keinen Fall verpassen? Und welchen Teil kann ich selbst machen, ohne dass es hinterher teurer wird? Alles andere, von der Kartongröße bis zur Katze im Transportkorb, hängt an einer dieser drei Fragen.
Diese Sammlung ist deshalb nicht nach Themen sortiert, sondern nach Nutzen. Manche Seiten rechnen, manche sortieren Fristen, manche sind reine Handanleitung. Was alle gemeinsam haben: Sie funktionieren auch dann, wenn Sie am Ende jemand anderen beauftragen oder alles allein machen. Ein Ratgeber, der bei jedem zweiten Absatz zur Buchung drängt, ist keiner.
Kosten entstehen aus Menge und aus Zeit
Fast jede Kostenüberraschung lässt sich auf eine dieser beiden Größen zurückführen. Menge heißt Ladevolumen, nicht Wohnfläche: Zwei gleich große Wohnungen unterscheiden sich um den Faktor zwei, wenn in der einen ein voller Keller und eine Bibliothek stecken. Zeit heißt Zugang: Treppe statt Aufzug, langer Weg zum Fahrzeug, ein Möbelstück, das nicht durch die Tür geht. Wer beides vorher ehrlich einschätzt, kann jedes Angebot nachrechnen.
Daraus folgt ein unbequemer Rat, der auf mehreren dieser Seiten in Varianten vorkommt: Aussortieren wirkt stärker als jede Preisverhandlung. Ein Kubikmeter, der nicht mitfährt, kostet weder Karton noch Tragezeit noch Platz im Wagen. Und diese Arbeit können Sie vollständig selbst erledigen, mit Wochen Vorlauf und ohne Termindruck.
Die zweite Stellschraube ist die Wahl der Abrechnung. Nach Stunden zahlen Sie genau die geleistete Arbeit und tragen dafür das Risiko, dass der Tag länger wird. Beim Festpreis ist es umgekehrt. Welche Variante günstiger ist, hängt weniger vom Anbieter ab als davon, wie gut die Menge vorher bekannt ist. Rechnen Sie beide Wege einmal durch, bevor Sie sich festlegen.
Fristen kennen ihren eigenen Startpunkt
Der häufigste Fehler bei Terminen ist nicht die Dauer, sondern der Anfang. Eine Frist von zwei Wochen nützt wenig, wenn unklar ist, ab wann sie läuft: ab Vertragsunterschrift, ab Schlüsselübergabe oder ab dem Tag, an dem tatsächlich jemand in der Wohnung schläft. Auf den einschlägigen Seiten steht deshalb immer beides, die Dauer und der Startpunkt.
Praktisch gibt es zwei Sorten von Terminen. Die einen hängen an einer Behörde oder an einem Vertrag und sind hart, dazu gehören Kündigung, Anmeldung und Übergabe. Die anderen hängen an der Verfügbarkeit von Leuten und Geräten und sind weich, aber knapp. Wer beide Sorten in dieselbe Liste schreibt und nach Vorlauf sortiert, hat den Plan schon fertig.
Alle Ratgeberseiten
Kosten, Behörden, Vorbereitung und die Fälle, die eine eigene Erklärung brauchen. Jede Seite steht für sich und lässt sich einzeln lesen.
Eigenleistung, die sich rechnet, und Eigenleistung, die nur beruhigt
Nicht jede Vorarbeit spart Geld. Packen spart welches, weil gepackte Kartons den Tag verkürzen und ungepackte ihn verlängern, während bezahlte Kräfte danebenstehen. Möbel selbst zerlegen spart dagegen selten etwas, weil ein geübtes Paar Hände dafür einen Bruchteil der Zeit braucht und die Schrauben hinterher nicht fehlen. Wer die falsche Hälfte selbst übernimmt, hat viel gearbeitet und wenig gespart.
Ein zweiter Punkt, an dem gern am falschen Ende gespart wird, ist der Stellplatz vor dem Haus. Ohne gesicherte Fläche wandert die Entfernung als Arbeitszeit in die Rechnung, und zwar bei jedem einzelnen Gang. Der dritte ist die Zahl der Kräfte: Zu wenige Leute verlängern den Tag stärker, als der eingesparte Satz je hereinholt. Diese drei Punkte stehen in den Kostentexten ausführlicher, weil sie zusammen den Unterschied zwischen einem ruhigen und einem teuren Umzugstag ausmachen.
Die Mischform wird am häufigsten übersehen
Zwischen dem kompletten Auftrag und dem Umzug in Eigenregie liegt eine dritte Möglichkeit, die selten jemand von sich aus nennt: Sie mieten das Fahrzeug selbst und buchen nur Kräfte, oder Sie packen alles und lassen ausschließlich tragen und fahren. Das ist oft die günstigste Variante überhaupt, weil Sie genau den Teil einkaufen, für den Erfahrung und Rücken gebraucht werden. Fragen Sie danach, wenn Ihnen das Vollpaket zu groß erscheint.
Wann Lesen nicht mehr reicht
Es gibt Punkte, an denen kein Text die Anschauung ersetzt. Ob ein Schrank durch ein bestimmtes Treppenhaus geht, entscheidet sich am Maßband und nicht an der Erfahrung. Ob eine Wohnung wirklich nur vierzig Kubikmeter hat, sieht man erst mit offener Abstellkammer. Und ob ein Fahrzeug in eine Hofdurchfahrt passt, sagt Ihnen kein Ratgeber der Welt. Für solche Fälle lohnt sich eine kurze Nachricht mit zwei Fotos mehr als eine weitere Stunde Recherche. Die Auskunft kostet nichts, auch ohne Auftrag.
Wie diese Sammlung entstanden ist
Jede Seite hier geht auf Fragen zurück, die uns tatsächlich gestellt wurden, meistens mehrfach. Deshalb behandelt die Sammlung Dinge, die in Branchentexten selten vorkommen: eine Ablöse für die Einbauküche, die Kostenübernahme durch ein Amt, der Umzug in der Schwangerschaft, ein Aquarium, das den Tag überstehen soll. Solche Fälle sind keine Randerscheinungen, sie sind nur unbequem zu erklären.
Was Sie hier bewusst nicht finden, sind allgemeine Preisspannen aus dem Internet, erfundene Erfahrungsberichte und Zeitpläne, die nur mit zwei freien Wochen funktionieren. Die Zeitschienen sind auf berufstätige Haushalte zugeschnitten, und wo ein halber Urlaubstag die ehrlichere Lösung ist, steht das auch so da. Diese Sätze gelten für jeden Termin gleich. Für Eile, für den Monatswechsel oder für einen Umzug mitten in der Ferienzeit kommt nichts obendrauf, weder ins Angebot noch später auf die Rechnung.
Fragen zum Ratgeber selbst
Vier Punkte, die regelmäßig zu dieser Sammlung gestellt werden, bevor es um den eigentlichen Umzug geht.
- Muss ich bei Ihnen buchen, um diese Seiten nutzen zu dürfen?
- Nein. Die Texte sind ohne Gegenleistung lesbar, ohne Anmeldung und ohne Formular davor. Wenn Sie danach selbst umziehen und dabei zwei Stunden sparen, hat sich das Schreiben für uns gelohnt. Ein Teil unserer Anfragen kommt Wochen später von Leuten, die zuerst nur nachlesen wollten, wie eine Frist läuft.
- Wie aktuell sind Angaben zu Fristen und Behördenwegen?
- Wir schreiben den Stand, den wir aus der laufenden Arbeit kennen, und markieren, wo ein Amt oder ein Vermieter das letzte Wort hat. Verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Wenn Ihnen eine Angabe veraltet vorkommt, sagen Sie uns Bescheid, dann prüfen wir die Seite nach.
- Warum stehen in einem Ratgeber überhaupt Ihre Preise?
- Weil eine Kostenaufstellung ohne Zahlen nichts erklärt. Branchendurchschnitte aus dem Internet helfen niemandem beim Rechnen. Wir nehmen deshalb unsere eigenen Sätze, damit jedes Beispiel nachvollziehbar bleibt und Sie erkennen, an welcher Stelle ein fremdes Angebot davon abweicht.
- Ich habe eine Frage, zu der es keine Seite gibt. Was dann?
- Schreiben Sie sie uns. Der größte Teil dieser Sammlung ist aus genau solchen Nachrichten entstanden, weil dieselbe Frage nach dem dritten Mal eine eigene Seite verdient. Eine Antwort bekommen Sie auch dann, wenn daraus kein Auftrag wird.
Gelesen, gerechnet, immer noch unschlüssig?
Schildern Sie Ihren Fall in ein paar Zeilen. Sie bekommen eine konkrete Einschätzung zurück, auch wenn daraus kein Auftrag wird.